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Diskussionen

Die Entwicklung von Wissensinfrastrukturen und Diensteinfrastrukturen im Internet ist kein reines IT-Thema. Politische, soziale, wirtschaftliche, juristische und viele weitere Einflüsse bestimmen die technologische Entwicklung entscheidend mit. Auf dieser Seite stellen wir eigene Positionen zu diesem Themenumfeld zur Diskussion und laden gleichzeitig alle Besucher dieses Portals dazu ein, sich mit eigenen Beiträgen an der Diskussion zu beteiligen. Die Bandbreite der Beiträge ­­- vom kritischen Statement bis hin zu Forschungsarbeiten – ist bewusst nicht eingeschränkt. Gerne können Sie auch mit (seriösen) Kommentaren auf die hier bereitgestellten Diskussionsbeiträge reagieren  (Diskussionsbeitrag/Kommentar zusenden).

 

Einen Überblick über bereits eingereichte Beiträge finden Sie unter der jeweiligen Überschrift (bisher nur in Deutsch):

 

  • Universale Wissensspeicher – die Vision digitaler Bibliotheken
    Die Welt der Bibliotheken ­verändert sich derzeit fundamental. Durch die Informations- und Kommunikationstechnologien entstehen eine Reihe neuer Möglichkeiten, um die in den Bibliotheken archivierten Informationen effektiver und bequemer zu nutzen. Gleichzeitig treten damit aber auch eine Reihe von technischen, bibliothekswissenschaftlichen und juristischen Herausforderungen auf.
  • Unternehmenswissen flexibel verwerten – elektronische Dienste und intelligente Agenten
    In elektronischen Diensten liegt die nahe Zukunft der softwaregestützten Zusammenarbeit von Unternehmen. Für ihre Entwicklung spielen insbesondere die Konzepte der serviceorientierten Architekturen und des Semantic Web eine herausragende Rolle. In zahlreichen europäischen und auch deutschen Forschungsprojekten entstehen derzeit Plattformen für das Management elektronischer Dienste. Inwieweit es allerdings gelingen kann, dass sich die Dienste so intelligent verhalten, dass über sie der Informationstransfer in Unternehmensnetzen quasi autonom gesteuert werden kann – und ob das überhaupt wünschenswert wäre -, ist weitgehend eine Glaubensfrage.
  • Intellektuelle Arbeit effektiver unterstützen – Personal Knowledge Management als Produktivitätsfaktor
    Semantische Technologien sollen zukünftig das Wissensmanagement am Arbeitsplatz besser unterstützen. Auf einem “semantischen Desktop”, der das Ziel verschiedener aktueller Forschungsvorhaben darstellt, soll der Wissensarbeiter mit genau jenen Informationen “gefüttert” werden, die für ihn persönlich von Relevanz sind. Aber auch dabei kann weniger manchmal mehr sein.
  • Web 2.0: Wissensbasierte Unternehmenskooperation in der Sackgasse?
    Seit einigen Monaten wird “Enterprise 2.0″ wie die viel zitierte Sau durchs globale Dorf getrieben. Während im Privatbereich Wikis, Blogs, Kontaktportale und Medienbörsen schneller als Pilze aus dem Boden sprießen, fällt die Übertragung dieser Technologien zahlreichen Unternehmen aber offenbar schwer. In diesem Beitrag geht es in erster Linie nicht darum, Lösungsmöglichkeiten für die erfolgreiche Einführung von Web 2.0 aufzuzeigen. Hierfür finden sich im Netz viele gute Ratschläge und Beispiele. Vielmehr wird argumentiert, dass die Web 2.0-Technologien bereits jetzt in gängige Unternehmenslösungen aufgenommen werden und in Kürze eine technische Commodity darstellen werden, sodass jedes Unternehmen “Enterprise 2.0″ sein könnte – sofern es das denn möchte. Betrachtet man die Web 2.0-Technologien im Zusammenhang mit der Unternehmensorganisation, so wird allerdings deutlich, dass im Unternehmenskontext nicht die vielfach gepriesene Partizipationskultur von “Social Software”, sondern der gezielte Einsatz der Technologien im Rahmen bewusst gestalteter Informations- und Kommunikationsszenarien notwendig ist.
  • Geschützte Distribution von Inhalten: zur Bedeutung des Digital Rights Management Digital Rights Management (DRM) bietet Lösungen für den Schutz des Urheberrechts in digitalen Dokumenten und deren Vertrieb, seien es Audiodateien, Videodateien, elektronische Bücher oder Zeitschriften. DRM galt in der Unterhaltungsindustrie lange als geeignetes Mittel, um die Internet-Piraterie einzudämmen und um steigende Kosten im Bereich der Rechte- und Lizenzverwaltung zu senken. Inzwischen orientiert sich vor allem die amerikanische Unterhaltungsindustrie an Vertriebsmodellen, die ohne DRM auskommen. Der Beitrag erörtert die Relevanz und die Perspektiven der DRM-Technologien.